Skulpturen aus Silberdraht

Der Moment zählt. Vergangenheit und Zukunft treffen sich im Moment der Gegenwart. Wir sind immer nur im Hier und Jetzt. Die Transparenz und Feinheit des Drahtes bietet sich als analogie zum Menschen an. Die menschliche Verletzlichkeit wird durch die Zartheit des Materials vermittelt. Zugleich hat es unerwartete Festigkeit, sobald man es angreift. Durch das Spiel mit Licht und Schatten erreichen die Skulpturen eine spezielle Lebendigkeit.

 

Skulptur in Szene

Tod und Auferstehung. Zwischen beiden Polen bewegt sich diese Zsene. Hier liegt der Mensch. Die Palmzweige zeugen noch davon, dass er mit "Hosanna" empfangen wurde (Johannes 12,13). Und doch bleibt nur ein Bild in unsere Seele eingebrannt, das uns bewegt und die Hoffnung auf eine Auferstehung nährt.

 


Skulpturenportraits




Die Skulpturen sind aus Silberdraht und werden am Körper der Menschen geformt. Die Teile werden danach wie ein Kleid zusammengebaut. Der Vorgang des Formens bedarf viel Geduld, Fingerspitzengefühl und Liebe zum Detail, da das Material sehr sperrig ist und stechen könnte. Das durchsichtige Material lässt die Figuren mit ihrer Umgebung verschmelzen. Der Silberdraht hat die Eigenschaft, dass je nach Einstrahlung das Licht die Figuren einmal mehr und einmal weniger reflektiert. Manchmal scheinen sie überhaupt unsichtbar und nur die silbernen Schuhe oder andere persönliche Assessoires bleiben sichtbar..

Wenn eine Skulptur fertig ist, kann sie als Konterfei ihrer BesitzerIn einen Platz in deren Lebensraum einnehmen. Auch als Gruppe sind die Skulpturen sehr imposant anzusehen und vermittelt je nach Lichtverhältnis eine eigene Ausstrahlung.